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Eon glänzt mit steigender Dividende

© Eon© Eon

Düsseldorf - Der Düsseldorfer Energiekonzern Eon hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Während das EBIT etwas niedriger ausfällt, steigt der Überschuss um 5 Prozent. Deutlich rückläufig ist dagegen der Umsatz. Die Dividende für 2019 will Eon jetzt schon fixieren.

Eon sieht sich bei der Geschäftsentwicklung 2018 auf Kurs. Trotz der von der EU-Kommission vertieften Prüfung der Übernahme von Innogy durch Eon ist auch bei diesem Thema nach Einschätzung des Eon-Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen alles im grünen Bereich.

EBIT auf Vorjahresniveau, Konzern-Überschuss steigt, Umsatz fällt deutlich
Der Düsseldorfer Energiekonzern Eon hat seine Geschäftszahlen für das Jahr 2018 vorgelegt. Insgesamt hat Eon 2018 ein bereinigtes EBIT von rd. 3,0 Milliarden Euro (Mrd. Euro) erwirtschaftet. Mit etwa 85 Millionen Euro (Mio. Euro) lag dieses zwar leicht unter dem Niveau des Vorjahres (rd. 3,1 Mrd. Euro), bewegt sich aber am oberen Rand der Bandbreite des Ausblicks. Der bereinigte Konzernüberschuss lag mit 1,5 Mrd. Euro aufgrund geringerer Zins-und Steuerbelastung um etwa 100 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres (1,4 Milliarden Euro) und damit ebenfalls am oberen Rand des Ausblicks.

Mit einem Rückgang von etwa 20 Prozent auf 30,3 Mrd. Euro fällt der Umsatz im vergangenen Jahr dagegen deutlich schwächer aus als im Vorjahr (2017: rd. 38 Mrd. Euro). Während der Umsatz in den Geschäftsbereichen Erneuerbare Energien (+ 9 Prozent, 1,75 Mrd. Euro) und Kundenlösungen (+3 Prozent, 22,13 Mrd. Euro) zugelegt hat, ist insbesondere im Bereich Energienetze mit einem Minus von 48 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro ein besonders starker Umsatzrückgang zu verzeichnen. Ein wesentlicher Grund sind dabei nach Eon-Angaben neue Regelungen zur Bilanzierung von Umsatzerlösen (IFRS 15). Nach einer Dividende von 30 Cent pro Aktie für das Jahr 2017 soll für das Jahr 2018 eine Dividende von 43 Cent vorgeschlagen werden.

Positiver Ausblick und weiter steigende Dividende
Für 2019 erwartet Eon ein bereinigtes EBIT zwischen 2,9 und 3,1 Mrd. Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 1,4 und 1,6 Mrd. Euro. Auch die Dividende soll weiter steigen. Für das Geschäftsjahr 2019 sollen die Aktionäre eine fixe Dividende von 46 Cent pro Aktie erhalten. Eon möchte, dass die Aktionäre vom Unternehmenserfolg profitieren und insbesondere für das Transaktionsjahr 2019 Planungssicherheit haben. Eon schlage deshalb schon jetzt eine feste Dividende für das laufende Geschäftsjahr vor, so Finanzvorstand Marc Spieker. “Bis 2020 erwartet wir für das heutige Geschäft ein jährliches Wachstum des EBIT von durchschnittlich 3-4 Prozent und des Ergebnisses je Aktie um durchschnittlich 5-10 Prozent“, so Spieker weiter.

Eon bei Übernahme von Innogy im Plan
Bei der geplanten Übernahme von Innogy sieht sich Eon voll im Zeitplan. Im Januar habe Eon mit der Anmeldung der Transaktion bei der EU-Kommission einen wichtigen Meilenstein erreicht, so das Unternehmen. Die Eröffnung der zweiten Prüfungsphase seitens der EU-Kommission habe man angesichts der Komplexität der geplanten Transaktion erwartet. „Auch dies liegt voll im Rahmen unserer Planungen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die erforderlichen Genehmigungen in der zweiten Jahreshälfte erhalten werden,“ so Eon-Chef Teyssen.

© IWR, 2019


13.03.2019

 



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