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Kehrtwende: Tesla macht doch nicht alle Läden dicht

© Tesla© Tesla

Palo Alto - Ende Februar hatte Tesla angekündigt, den Verkauf der Fahrzeuge künftig nur noch online über das Internet abzuwickeln und mit Ausnahme weniger Standorte alle Tesla Verkaufsläden schließen zu wollen. Nun rudert Tesla teilweise zurück.

Um den Verkaufspreis seiner Fahrzeuge zu drücken, setzt Tesla auf den Online-Vertrieb. Mit Blick auf die in dem Zuge angekündigte Schließung der meisten seiner Ladenlokale kommt Tesla, anders als vor etwa zwei Wochen, nun zu einer anderen Einschätzung. Deutlich weniger Läden sollen verschwinden.

Wende: Evaluierung zeigt Potenzial von Verkaufsläden auf
Tesla hat in den letzten zwei Wochen jeden einzelnen Tesla-Einzelhandelsstandort sorgfältig geprüft und evaluiert. Vor diesem Hintergrund habe man sich entschieden, anders als noch Ende Februar 2019 angekündigt, doch nicht den Großteil seiner Verkaufsläden zu schließen und deutlich mehr Standorte beizubehalten und über die nächsten Monate erst einmal weiter zu beobachten, so Tesla.

Bei den kürzlich bereits geschlossenen 10 Prozent der Verkaufsstandorte seien vor allem Standorte geschlossen worden, die entgegen ihres eigentlich darauf abgestimmten Designs, nicht einladend auf Fußgänger gewirkt haben, so Tesla. Diese Standorte hätte Tesla sowieso geschlossen, selbst wenn in diesen Läden die komplette Tesla-Modellpalette im Angebot wäre. Einige Läden an Standorten mit gute Lage, die aufgrund des geringen Durchsatzes geschlossen wurden, sollen wieder eröffnet werden, allerdings mit weniger Mitarbeitern.

Tesla-Fahrzeuge werden teurer
Da nun deutlich mehr Filialen geöffnet bleiben und die angestrebte Kosteneinsparung in etwa nur halb so groß sein wird, wie ursprünglich geplant, wird Tesla die Fahrzeugpreise im Durchschnitt weltweit um rund 3 Prozent erhöhen. Potentielle Tesla-Besitzer haben nur noch bis zum 18. März Zeit, ihre Bestellung aufzugeben, bevor die Preise steigen, so der Hersteller. Keine Preiserhöhung soll es für das Modell 3 geben, dessen Preis auf 35.000 US-Dollar festgelegt wurde. Die Preiserhöhung gilt allerdings für die teureren Varianten vom Model 3 sowie für die Fahrzeugvarianten Model S und X.

Tesla setzt weiter auf reinen Online-Verkauf
Von dem Schwenk auf den reinen Online-Verkauf will Tesla allerdings nicht mehr abrücken. Potenziellen Tesla-Besitzern, die in die Läden kommen, soll daher vor Ort gezeigt werden, wie sie ihr Fahrzeug in wenigen Minuten auf ihrem Handy bestellen können. Das großzügige, kostenneutrale Rückgaberecht in den ersten 7 Tagen bzw. für die ersten 1.000 Meilen (rd. 1.600 km) will Tesla beibehalten. Auf Wunsch des potenziellen Tesla-Eigentümers stehen entgegen der ursprünglichen Ankündigung in den Läden jedoch weiterhin Fahrzeuge für Testfahrten zur Verfügung. Die Läden werden auch eine kleine Anzahl von Fahrzeugen im Bestand haben, für Kunden, die ihr Auto vor Ort kaufen möchten, so Tesla.


© IWR, 2019


13.03.2019

 



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