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OX2 wählt Nordex für weiteren Windpark in Schweden aus

© Nordex© Nordex

Hamburg - Die Nordex-Gruppe hat erneut einen Auftrag vom nordischen Entwickler OX2 erhalten. Bereits im Jahr 2019 hatten OX2 und Nordex den Großauftrag für einen Windpark in Schweden unterzeichnet.

Der Windenergie-Hersteller Nordex aus Hamburg wird im Auftrag des schwedischen Projektentwicklers OX2 in Schweden einen weiteren Windpark bauen. Zum Einsatz kommen Windenergieanlagen mit einer Leistung von 4 MW. Der Nordex-Aktienkurs kann von Auftragsmeldungen derzeit nicht profitieren.

OX2 erteilt Nordex Group Auftrag über 48-MW-Windpark
Der im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete Windenergie-Hersteller Nordex wird 12 Windenergieanlagen (WEA) vom Typ N149/4.0-4.5 für den 48 Megawatt (MW) Windpark Ljungbyholm liefern. Die Anlagen von diesem Turbinentyp können in verschiedenen Betriebsarten betrieben werden. Beim Projekt "Ljungbyholm" wird die installierte Leistung der Turbinen 4,0 MW betragen. Der Standort des "Ljungbyholm"-Windparks befindet sich in der Nähe der südschwedischen Stadt Kalmar. Nordex wird die WEA auf Stahlrohrtürmen mit einer Nabenhöhe von 125 Metern installieren, um einer hohen Energieertrag zu erzielen und die Gesamthöhe von 200 Metern andererseits nicht zu überschreiten. Neben der Anlagenlieferung umfasst der Auftrag auch einen langfristigen Premium-Service-Vertrag der Turbinen mit einer Laufzeit von 30 Jahren.

Der Baubeginn der Infrastrukturarbeiten ist für dieses Frühjahr geplant, die Installation der ersten Komponenten der Windturbinen soll Anfang 2021 erfolgen. Nach der Fertigstellung Mitte 2021 soll der Windpark "Ljungbyholm" jährlich rd. 150 Millionen kWh Windstrom in das schwedische Netz einspeisen.

Weiteres OX2-Projekt mit Nordex-Turbinen in Westschweden in Bau
Nordex hatte 2019 bereits einen Auftrag von OX2 für den schwedischen Windpark „Åndberg“ erhalten. Ursprünglich sollte der Windpark mit dem jetzt im Windpark „Ljungbyholm“-Projekt geplanten Turbinentyp N149/4.0-4.5 realisiert werden. Im Januar 2020 hat Nordex jedoch bekanntgegeben, dass das Investmenthaus Ardian und OX2 im Rahmen des Projektes auf den leistungsstärkeren Anlagentyp N149/5.X der 5 MW-Klasse gewechselt sind.

Der Windpark „Åndberg“ wird derzeit in der Provinz Härjedalen in der Nähe von Lillhärdal in Westschweden gebaut. Åndberg wurde im Februar 2019 an Ardian, eine führende internationale private Investmentgesellschaft, verkauft und ist Teil ihrer nordischen Investitionsplattform für nachhaltige Energie, eNordic. Nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2021 soll der Windpark jährlich mehr als 800 Mio. kWh Windstrom liefern. Damit ist „Åndberg“ einer der größten Windparks Schwedens. OX2 liefert den Windpark im Rahmen eines Engineering- und Bauabkommens (EPC) schlüsselfertig an Ardian.

Schwaches Börsenumfeld drückt Kurs der Nordex-Aktie
Die Nordex-Aktie konnte sich nach hohen Verlusten infolge der durch die Corona-Pandemie verunsicherten Börsen zum Wochenanfang am gestrigen Handelstag (19.03.2020) wieder etwas erholen. Im heutigen Handel steht die Aktie wieder Druck und notiert aktuell bei einem Tagesminus von 6,8 Prozent auf 6,415 Euro (18.03.2020, 16:45 Uhr, Börse Stuttgart).


© IWR, 2020


18.03.2020

 



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