Juwi und Axsol vertiefen Partnerschaft für Batteriespeicher: Fokus auf Betrieb und Optimierung von BESS-Projekten
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Wörrstadt/Würzburg - Der Markt für Batteriespeicher entwickelt sich mit einer großen Dynamik. Parallel dazu steigt auch der Bedarf an professioneller Betriebsführung. Juwi und Axsol bündeln nun ihre Kompetenzen, um BESS-Projekte effizienter umzusetzen und langfristig wirtschaftlich zu betreiben.
Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung stärken Juwi und Axsol ihre Zusammenarbeit im Bereich Batteriespeicher. Im Fokus stehen Wartung, Service und technische Betriebsführung mehrerer Projekte mit insgesamt 89 MWh Leistung. Die Partnerschaft soll Investoren mehr Sicherheit und Effizienz im Betrieb von BESS-Anlagen bieten.
Strategische Kooperation für wachsenden BESS-Markt
Die Juwi GmbH und die Axsol GmbH haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet und damit den Grundstein für eine strategische Partnerschaft im Bereich Batteriespeichersysteme (BESS) gelegt. Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit insbesondere in den Bereichen Wartung, Service und technische Betriebsführung zu intensivieren.
Konkret wird Juwi den EPC-Anbieter Axsol bei mehreren Speicherprojekten unterstützen. Bereits seit Frühjahr 2025 betreut Juwi ein erstes Projekt in Osnabrück. Nun folgt der Ausbau der Kooperation: Für drei weitere BESS-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 89 MWh übernimmt Juwi Aufgaben in den Bereichen Service, Wartung und technische Betriebsführung. Die Standorte der Projekte sind Altencelle in Niedersachsen, Lohsa in der Oberlausitz sowie Balzhausen in Schwaben. Alle Anlagen sollen noch im laufenden Jahr in Betrieb gehen.
Die Vereinbarung baut laut Juwi auf den ersten positiven Erfahrungen der Zusammenarbeit auf und soll die Partnerschaft weiter stärken. Mit den zusätzlichen Projekten wächst das von Juwi betreute Batteriespeicher-Portfolio auf eine Speicherkapazität von rund 400 MWh.
Oliver Otte, Bereichsleiter O&M bei Juwi, hebt die Bedeutung der Partnerschaft hervor: „Mit der Kombination unserer gesammelten Erfahrungen in diesem Bereich schaffen wir einen starken Mehrwert auf Seiten des Investors, indem wir BESS-Projekte zuverlässig realisieren und betreiben.“
Klare Rollenverteilung: Baukompetenz trifft Betriebs-Know-how
Die Kooperation folgt einer klaren Arbeitsteilung entlang der Wertschöpfungskette von Batteriespeicherprojekten. Während Axsol seine Stärke in der schlüsselfertigen Realisierung von BESS-Anlagen einbringt, übernimmt Juwi die langfristige technische Betriebsführung.
Axsol sieht darin einen entscheidenden Vorteil für Kunden und Investoren. Geschäftsführer Jürgen Zinecker betont: „BESS-Projekte schlüsselfertig zu realisieren ist unsere Kernkompetenz - sie dauerhaft wirtschaftlich zu betreiben erfordert einen spezialisierten Partner. Mit JUWI haben wir genau das gefunden: ein O&M-Team mit nachgewiesener BESS-Erfahrung und klaren Prozessen.“
Für Kunden ergibt sich daraus eine durchgängige Projektverantwortung – von der Planung über den Bau bis hin zum langfristigen Betrieb. Im Kontext netzdienlicher Speicherlösungen kann eine integrierte Betrachtung von Projektumsetzung und Betrieb einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leisten.
Axsol setzt dabei auf einen herstellerunabhängigen Ansatz und sein eigenes Energiemanagementsystem, um Multi-Use-Speicherlösungen für unterschiedliche Anwendungen zu realisieren. Juwi ergänzt dieses Modell mit Erfahrung im Betrieb komplexer Energieanlagen.
Die vertiefte Zusammenarbeit ist für beide Unternehmen ein strategischer Schritt, um sich im dynamischen Markt für Batteriespeicher stärker zu positionieren. Angesichts des steigenden Bedarfs an Flexibilitätsoptionen im Energiesystem dürfte die Bedeutung solcher Partnerschaften weiter zunehmen.
© IWR, 2026
23.03.2026

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