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Enertrag investiert 1,1 Milliarden Euro in Windkraft und Batteriespeicher in Frankreich – 1-Gigawatt-Ziel bis 2030

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Dauerthal/Versailles – Enertrag hat beim Gipfeltreffen "Choose France" im Schloss Versailles ein Investitionsprogramm von 1,1 Milliarden Euro für den französischen Markt angekündigt. Einige der geplanten Projekte basieren auf hybriden Energieinfrastrukturen, die erneuerbare Erzeugung, Batteriespeicher und Netzflexibilität intelligent verbinden.

Mit einem Ziel von mindestens 100 MW neu installierter Leistung pro Jahr baut Enertrag seine seit mehr als 25 Jahren bestehende Präsenz in Frankreich gezielt aus. Zu den geplanten Projekten zählen auch sogenannte Energy Hubs – hybride Konfigurationen, die erneuerbare Erzeugung und Batteriespeicher kombinieren und so die Netzintegration erneuerbarer Energien verbessern sollen. Zwei konkrete Projekte in Nordfrankreich und Südwestfrankreich veranschaulichen diesen Ansatz bereits. Bis 2030 will Enertrag eine installierte Kapazität von einem Gigawatt in Frankreich erreichen.

Energy Hubs für mehr Netzflexibilität und Speicherintegration: Erneuerbare Energien und Speicher intelligent kombiniert
Enertrag verfolgt in Frankreich einen Ansatz, der über die reine Stromerzeugung hinausgeht. Die Energy Hubs des Unternehmens kombinieren erneuerbare Erzeugung mit Batteriespeichern und regelbarer Einspeisung – mit dem Ziel, Netzflexibilität bereitzustellen und vorhandene Netzkapazitäten effizienter zu nutzen.

„Die Entwicklung der Erneuerbaren Energien tritt in eine neue Phase ein, in der unsere Fähigkeit, die Erzeugung intelligent in das Stromnetz zu integrieren, eine zentrale Rolle spielt", erklärt Vincent Masureel, Geschäftsführer von Enertrag France. „Mit seinen Energy Hubs entwickelt Enertrag Konfigurationen, die erneuerbare Erzeugung, Speicherung und Regelbarkeit kombinieren."

CEO Dr. Gunar Hering betont das langfristige Engagement: „Frankreich ist einer der strategischen Schlüsselmärkte von Enertrag, und wir planen, unsere Präsenz zu verstärken. Unser Investitionsplan zeigt unser langfristiges industrielles und finanzielles Engagement, das auf mehr als 25 Jahren Erfahrung und Einsatzbereitschaft beruht."

Zwei Leuchtturmprojekte in Hauts-de-France und Nouvelle-Aquitaine
Zwei konkrete Vorhaben verdeutlichen den Hub-Ansatz in der Praxis. In der Region Hauts-de-France im Norden des Landes entsteht ein 120-MW-Knotenpunkt, der zwei Windparks mit einer Batteriespeicheranlage kombiniert. Die Inbetriebnahme ist für März 2027 geplant. In der Region Nouvelle-Aquitaine im Südwesten Frankreichs soll ein 110-MW-Hub drei Windparks mit einem Batteriespeicher verknüpfen.
Beide Projekte ermöglichen nach Unternehmensangaben ein optimiertes Management der Energieflüsse und eine effizientere Nutzung bestehender Netzinfrastruktur. Weitere Hubs auf Basis derselben Architektur befinden sich laut Enertrag in ganz Frankreich in Vorbereitung.

Frankreich als Schlüsselmarkt: 1 GW bis 2030 und regionale Verankerung
Das Investitionsprogramm fügt sich in die breitere Wachstumsstrategie von Enertrag ein. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.200 Mitarbeitende und entwickelt Energieprojekte mit über 30 Gigawatt Leistung in neun Ländern auf vier Kontinenten. Jährlich erzeugt Enertrag nach eigenen Angaben rund 2.000 Gigawattstunden Strom aus Wind und Sonne.

Mit dem 1,1-Milliarden-Euro-Programm und dem Ziel von einem Gigawatt installierter Kapazität bis 2030 unterstreicht Enertrag sein langfristiges industrielles und finanzielles Engagement in Frankreich sowie sein Vertrauen in die Attraktivität des französischen Marktes für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien.

© IWR, 2026


01.06.2026

 



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