Projektverzögerungen belasten Energiekontor: Energiekontor-Aktie bricht nach Gewinnwarnung ein
Bremen – Nach der Anpassung der Ergebnisprognose für 2025 reagiert der Markt deutlich: Die Energiekontor-Aktie verliert infolge der Gewinnwarnung spürbar an Wert. Grund sind Projektverzögerungen in Deutschland und Großbritannien, die zu einer Verschiebung der Ergebniswirksamkeit ins Geschäftsjahr 2026 führen.
Energiekontor hatte zuvor die EBT-Zielbandbreite für 2025 von 70–90 Mio. Euro auf 30–40 Mio. Euro gesenkt. Hauptgrund sind Projektverzögerungen in Deutschland und veränderte Rahmenbedingungen für britische Windkraftprojekte. Zwar können Kaufverträge für mehrere Projekte bis Jahresende abgeschlossen werden, die finanziellen Effekte werden jedoch größtenteils erst 2026 wirksam.
Die Verschiebungen betreffen insbesondere behördlich bedingte Verzögerungen bei Genehmigungsfristen sowie zeitliche Verschiebungen von Netzanschlusszusagen im Zuge der laufenden britischen Netzreform.
An der Börse reagierte die Aktie unmittelbar auf die Meldung: Aktuell notiert die Energiekontor-Aktie bei rund 39,50 Euro, in der Spitze waren es über 6 Prozent weniger als am Vortag.
Die Zusammensetzung des Konzern-EBT bleibt unverändert und entspricht den Angaben im Geschäftsbericht 2024.
© IWR, 2026
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